Ibanez SR 300 E – Bass Pearl White

Kleinanzeige Beschreibung

 

Servus …

möchte gern meinen Ibanez E Bass in Farbe Weiß verkaufen.

Habe Ihn im April 2016 im Musikhaus Klier in Nürnberg gekauft weil ich mir

eingebildet habe neben Gitarre jetzt auch noch Bass Spielen zu wollen!

Das Video das ich eingestellt habe kann ich empfehlen dort wird die Funktion der Poties und die Enorme Soundvariation des Basses gut gezeigt und Erklärt.

Von mir selber kann ich sagen,dass auch wenn Bass Spielen nicht so mein Ding ist und ich lieber bei der Gitarre / E Gitarre bleibe der Ibanez SR 300 E Bass ein echt Fettes Teil ist….Der Mahagonikorpus besitzt zwei großzügige Cutaways, so dass alle 24 Mediumbünde dadurch problemlos erreichbar sind, auch mit dicken kurzen Fingern wie bei mir :-P…

Die Verarbeitung und das Lack Finish sind Enorm gut bei einem Bass dieser Preisklasse. Der Korpus aus Mahagoni ist Makellos, das Pearl White Finish macht seinem Namen alle Ehre. Im Tageslicht bietet es ein tolles Spektrum von Cremefarbenen bis Schneeweißen Farben..eben wie eine Perle.

Der Hals besteht aus Ahorn und wurde durch vier Schrauben mit dem Korpus verbunden. Zusammen mit dem Griffbrett aus Palisander ergibt das eine sehr klassische Kombination wie ich finde. Auf der Rückseite des Halses verlaufen aufgrund der Unterbringung des Halsspannstabes noch zwei „Ralleystreifen“ aus Palisander die dem Bass auch von hinten richtig Geil bzw möchte sagen hübsch aussehen lassen. 

Zur Technik kann ich sagen dass auf der Vorderseite die PowerSpan Dual Coil Tonabnehmer sehr dominieren was aber Optisch wie auch Soundtechnisch absolut Positiv gemeint ist. Diese Humbucker wirken alleine optisch schon sehr kraftvoll und „bissig“.

Gesteuert wird der Sound natürlich über die Schaltzentrale des Basses: Die zwei größeren Regler der Elektronik sind für Volumen und Balance zuständig, die drei kleineren für die Dreiband-Klangregelung mit Bässen, Mitten und Höhen. Und nicht zu vergessen ein Kippschalter vom Typ bzw Namen Power Tap der die interne Verdrahtung der insgesamt vier Spulen der beiden Humbucker verwaltet. Er besitzt drei Positionen – aus der Perspektive des Spielers sind dies: Rechts = Humbucker parallel, Mitte = Humbucker seriell, Links = Singlecoil.

Trotz seiner Standardmaße von 38mm Sattelbreite und 19mm Stringspacing wirkt der Hals deutlich graziler. Man hat gefühlt weniger in der Hand als bei den üblichen Klassikern und wird zum Griffbrettflitzen geradezu eingeladen – auch durch das sehr angenehme Öl-Finish des Halses.

 

Über den Graphitsattel werden die Saiten auf die Soundgear-typische Kopfplatte geführt, welche ebenfalls in Pearl White lackiert ist (matched headstock) und auf der sich der Zugang zum Halsspannstab befindet. Die Abdeckung dafür lässt sich ebenfalls ohne Werkzeug öffnen.

Die Stimmmechaniken haben die Erbauer symmetrisch angebracht und beugen so indifferenten Schwingungen der Kopfplatte vor. Insgesamt ist die Verarbeitung des in Indonesien gefertigten Basses tadellos und in dieser Preisklasse ohne Frage Vorbildlich!!! Ich meine wir reden hier von Asien… da können auch schon mal Preilich Hochklassigere Instrumente mit weniger Qualität herkommen was ich schon bei meinen Gitarren gesehen habe.

Die Accu-Cast Brücke wurde wie der Rest der Hardware in einem dunklen Silber (oder hellem Anthrazit?) ausgeführt und erlaubt zweidimensionales Einstellen.

Auf der Rückseite des Bodies befindet sich das Elektronik und ein separat zugängliches Batteriefach. Der Saftspender wird zur Speisung der Aktivelektronik benötigt und kann ohne jeglichen Einsatz von Werkzeug gewechselt werden.

Die Buchse für den Klinkenstecker wurde elegant versenkt in den Korpus eingelassen. Das Kabel wird dabei in einem flachen Winkel von oben eingesteckt und geht somit garantiert jeder noch so wilden Spieltechnik aus dem Weg. Ein schönes und gleichzeitig praktisches Detail!

Der Sound beim Spiel ist straff und drahtig mit deutlicher Präsenz in den Mitten – der Mahagonikorpus lässt grüßen :-) …Bis auf ein leicht schwächeres „Cis“ im sechsten Bund der G-Saite sind keinerlei Deadspots auszumachen soweit ich als “ Bassneuling / Leihe / Gitarrist sagen kann!

Nochmal zu den Switch Schalter…

Die drei Schalterstellungen kann man nun natürlich noch auf beide Tonabnehmer im Alleinbetrieb anwenden, was dann sage und schreibe neun (!!!) verschiedene Grundsounds ergibt.

Die serielle Schaltung bringt naturgemäß einen leichten Anstieg der Lautstärke mit sich, während die Singlecoil-Variante im Vergleich zu den Humbuckern etwas leiser wirkt. Dafür ist sie aber auch etwas feinzeichnender und detailreicher.

Die prägnanten Mitten des Basses bieten sich übrigens ganz hervorragend für Flagoletts oder perkussive Palm-Mute-Grooves an.

Aber!!! 😛 Bisher habe ich ja noch die Dreiband-Elektronik außen vor gelassen! Mit ihr kann man den Sound nach Belieben fein nachjustieren – oder aber massiv verändern, denn die drei Regler können bei Bedarf auch sehr heftig ins Geschehen eingreifen. Slapgroove mit geboosteten Bässen und Höhen, oder eine Reggae-Basslinie mit stärker angehobenen Bässen und komplett abgesenkten Mitten sind als Beispiel zwei Mögliche Varianten die Bedient werden können.

Der Soundgear befindet sich dauerhaft im Aktiv-Modus und lässt sich nicht auf Passivbetrieb umschalten. Für modern-aggressive Sounds ist dies sicherlich kein Nachteil. Allerdings würde ich mir die Möglichkeit des Passiv-Modus durchaus wünschen, zumal die Modifikation wie ich meine, ohne großen Aufwand und Verteuerung möglich sei sollte. Ich denke das so zum einen die Holzkomponenten des Instruments besser zur Geltung kommen könnten, zum anderen wäre der Bassist nicht dauerhaft von einer Batterie abhängig. Man weiß ja nie!!! Sage nur Gigs! Naja

Also alles in allem tun mir jetzt langsamm die Finger weh! Ich hoffe ich konnte euch eine gute Beschreibung des Basses geben und falls die Videos funzen könnt Ihr euch dort ein paar gute Soundbeispiele anschauen! Der Bass ist sowohl in Design wie auch Sound durch die Bank eigenständig und charaktervoll! Klar ist er kein Allrounder aber ich finde lieber ein starker Charakterkopf als ein mittelmäßiger Alleskönner, der es jedem recht machen will! Seine bevorzugten Einsatzgebiete sind ohne Frage Musikrichtungen härter Gangart. Neutrale Pop- oder klassische Slapsounds zählen nicht zu seinen größten Stärken, aber das möchte er auch gar nicht vorgaukeln. Ich persönlich finde diese klangliche Eigenständigkeit durchaus sympathisch:

Angesichts des wirklich sehr attraktiven Neupreises wird einem hier wahnsinnig „viel Bass fürs Geld“ geboten – zumal die Verarbeitungsqualität für dieses Preissegment bei Ibanez einfach Super ist…

Zu meinem Preiß möchte ich sagen das ich den bewusst so angesetzt habe da der Bass Quasi Neuwertig ist, gepflegt wurde und absolut ohne Mängel, Kratzer, Dellen oder sonstiges ist. Wie eingangs beschrieben habe ich lediglich ein Paar Übungstunden damit verbracht und ihn an sonsten im Gigpack aufbewahrt! Da er noch dazu gerade mal ein Jahr alt ist denke ich das der Preiß von 270 Euro gegenüber dem Neupreiß von 320 Euro gerechtfertigt ist!

Wer Interess hat kann den Bass natürlich bei Probespielen!!! Das versteht sich von selbst denk ich… nebenbei bemekt steht auch der Bassverstärker ein Warwick BC 20 zum Verkauf! Preiß hierfür währen dann 100 Euro da er zusammen mit dem Bass vor einem Jahr gekauft wurde. Als kleiner Übungsamp passt der Warwick BC 20 hervorragen zum Ibanez deshalb hat Ihn mir der VK im Musikgeschäft auch dazu empfohlen!

Naja in diesem Sinne…

Meldet euch und Rock ´n Roll \m/

Grüße Chris…

 
 

https://www.youtube.com/watch?v=JKmvFbvlbGE und https://youtu.be/os5TwL6C-hU

2015 bzw gekauft April 2016

Pearl White / Perlen Weiß

    Privat

    9. April 2017

    Deutschland

    Bayern

    Nürnberg, Mittelfranken

    90403

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