Gebrauchte Gitarren im August 2017

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Gebrauchte Gitarren – Die besten Angebote auf MuckerBox.de im August 2017

Hier auf MuckerBox.de werden häufig Gitarren verkauft, die sich unser Team am liebsten gleich selber kaufen würde. Da das aber irgendwann sowohl Lagerraum als auch Geldbeutel sprengt, teilen wir unsere Begeisterung lieber mit euch. Und so haben wir die attraktivsten Angebote auf MuckerBox.de des Monats August für euch zusammengestellt. Wie immer freuen wir uns auf eure Kommentare. Viel mehr freuen wir uns allerdings schon auf die Auswahl der nächsten „Gebrauchten Gitarren des Monats“.

Hier nun für euch die Sammlung „Gebrauchte Gitarren des Monats August 2017“ – auch wenn es jetzt schon bißchen September ist. Viel Spaß!

 

Gibson Les Paul Standard 1988 - Foto by Peter Bork

1988 Gibson Les Paul Standard Black

Beginnen wir unsere Auswahl der Gitarren des Monats August doch gleich mal mit dem Zugpferd von Gibson, der Les Paul Standard. Die in dieser Annonce angebotene schwarze Lady mit Baujahr 1988 hat immerhin schon knapp 30 Jahre auf dem Buckel. Das sieht man dieser Paula aber in keiner Weise an, von „Mint Condition“ zu sprechen, wäre nur folgerichtig! Die Instrumente von Gibson dieser Baujahre hatten noch eine deutlich bessere Qualität als das, was man heute so in aller Regel von diesem Hersteller bekommt. Bedenkt man dann noch, dass das verwendete Tonholz mit den Jahren durch den Reifeprozess an Klang dazugewinnt, dann dürfte man wohl von einem fetten Sound sprechen, den diese gebrauchte Les Paul liefern kann. Allerdings nicht aus den klassischen PAF-Pickups, sondern aus Soapbar-Tonabnehmern, verbaut am Hals und am Steg. Denn bevor Gibson den PAF-Pickup als Standardausführung in seinen Paulas montierte, dienten P90 Soapbar Singelcoils zur Abnahme des Sounds. Die beiden hier eingebauten Typen P-94R und P-94T sind solche Einspuler, allerdings im Gehäuse eines Humbuckers. Wer will, der kann diese Pickups auch gegen die gängigen PAF-Typen austauschen. The choice is yours!

Im Ernst, der Preis von 1.200 Euro ist mehr als fair. Zudem wird die 88er Les Paul Standard noch in einem Koffer geliefert. Fans von Gibsons Flagschiff sollten hier nicht lange zögern und zuschlagen, denn der Wert dieses fast 30 Jahre alten Schmuckstück wird mit großer Wahrscheinlichkeit in den nächsten Jahren nur steigen.

 

Ibanez Roadstar II RS1500 von 1983 Sunburst - Foto by Holger Gorhan

Ibanez Roadstar II RS1500 von 1983 Sunburst – Foto by Holger Gorhan

Ibanez Roadstar II RS1500 1983 Sunburst

Nachdem die Firma Ibanez in den 70er Jahren vornehmlich mit gelungenen Kopien berühmter Originale auf sich aufmerksam machte, wagte man Anfang der 80er Jahre den Schritt zu einer eigenen Gitarrenlinie auf Basis der guten alten Stratocaster. Die „Roadstar“ Serie entsprach in Formen und Farben dem Geschmack der damaligen Zeit und setzte in puncto Verarbeitung und Klang neue Maßstäbe für Instrumente aus japanischer Fertigung. Ein Modell der Roadstar Serie haben wir nun in unseren Kleinanzeigen entdeckt: die Ibanez Roadstar II RS1500 aus dem Jahr 1983.

Die Gitarre war damals das Flagschiff der erhältlichen Modelle, ausgestattet mit massivem Eschenkorpus, einem durchgehenden Ahornhals, drei Singlecoils und einem Ibanez-eigenen Vibratosystem. Hier haben wir es zudem mit einem besonders schönen, dunklen Brown-Sunburst-Finish zu tun, das trotz des Alters einen sehr guten Eindruck macht. Mit dabei ist der Originalkoffer sowie ein Gigbag, der Preis für die schöne Roadstar II ist zudem verhandelbar. Ein seltenes Stück und viel zu Schade, um als Sammlerobjekt zu verstauben. Finden wir. Und für die aufgerufenen 900 Euro kann man hier auch nicht viel falsch machen.

 

 

Cole Clark Culprit III Holowbody Gitarre - Foto by Robert Altendorfer

Cole Clark Culprit III Holowbody – Foto by Robert Altendorfer

Cole Clark Culprit III Hollowbody

Wenn es denn doch etwas exklusiver sein darf, dann wäre diese Gitarre doch genau das Richtige für die Fans des Twangs! Cole Clark ist eine australische Firma, die ausschließlich Tonhölzer verwendet, die in der unmittelbaren Umgebung der Produktionsstätte in Melbourne wachsen. Diese Hölzer unterscheiden sich deutlich von denen, die in den USA, Europa oder Japan zum Bau von Gitarren verwendet werden. So ist es auch bei der angebotenen Cole Clark Culprit III Hollowbody, deren hohler Korpus aus den hier weitgehend unbekannten Hölzern „Bunya“ und „Blackwood“ besteht. Das schöne Sunburst-Finish der Decke wird passend von einem Perlmutt-Pickguard ergänzt, in das der Singlecoil am Hals eingesetzt wurde. Im Gegensatz zur klassischen Fender Tele geht es hier tendenziell etwas rockiger zu, denn am Steg sitzt ein Humbucker, der sich aber auch im Singlecoilmodus betreiben lässt. Beide Tonabnehmer stammen aus der eigenen Fertigung von Cole Clark, bei der verwendeten Hardware setzen die Australier auf Parts von Wilkinson, hier mit einem Dreifachsattel und von Grover, in Form von nett anzuschauenden Vintage-Mechaniken an der avantgardistisch designten Kopfplatte. Eine ganz besondere Tele, inklusive Original Hardshell-Case und zu einem interessanten Preis von 1.390 Euro, der auch noch verhandelbar ist.

 

Gibson Les Paul Supreme Tobbaco Sunburst Mega Flame von 2005 - Foto by Peter Pächnatz

Gibson Les Paul Supreme Tobbaco Sunburst Mega Flame von 2005 – Foto by Peter Pächnatz

Gibson Les Paul Supreme Tobbaco Sunburst Mega Flame

€3.250,00

Darf es noch exklusiver bzw. limitiert werden? Dann hätten wir da etwas! Die hier angebotene Gibson Les Paul in Tobacco Burst zieht mit ihrem AAAA-Grade-Ahorn für Decke UND Boden schon beim ersten Blick den Betrachter in ihren Bann. Das Besondere bei dieser auf nur 2.300 Modelle limitierten Paula ist aber der gekammerte Korpus, der nicht nur eine Gewichtsersparnis bringt, sondern sich auch positiv auf den Klang der Gitarre auswirkt. Mit knapp 4 kg Gewicht gehört die Edel-Paula damit noch zu den leichteren Modellen, obwohl ihr Korpus 1 cm stärker gegenüber der Standard Les Paul ausgefallen ist. Ein 490R Humbucker am Hals und ein 498T am Steg sorgen für die elektrische Abnahme. Deren Kappen sind genau so vergoldet, wie auch die übrige komplette Hardware und die goldfarbenen Potiknöpfe, die wie immer zweimal Volume und zweimal Tone bedienen. Die hier angebotene Gibson Les Paul Supreme Gitarre stammt aus dem Jahr 2005 und wurde laut Besitzer nur zu Hause gespielt. Das kann man nach dem Betrachten des beigefügten Fotos auch gut erkennen. Schade nur, dass der Inserent keine weiteren Fotos der Annonce beigefügt hat. Denn einen Blick auf die Rückseite der hübschen Paula hätten wir schon mal gerne geworfen! Der Preis von 3.250 Euro inkl. Case ist angemessen, wird auf dem freien Markt aber ein wenig Zeit brauchen, bis sich ein Käufer findet.

 

Marshall JMP-1 Valvestate Preamp Gitarre - Foto by Eli-Mir

Marshall JMP-1 Valvestate Preamp Gitarre – Foto by Eli-Mir

MARSHALL JMP-1 Preamp 

Als Marshall im Jahre 1992 den vollprogrammierbaren Röhrenpreamp JMP-1 präsentierte, ging ein lautes Raunen durch den Gitarrenkosmos. Und das Gerät schlug damals ein, wie eine Bombe. Kein Wunder, denn der Sound und die Möglichkeiten, die das Gerät durch die große Anzahl an Anschlüssen bot, machen diesen Preamp zu einer wahren Waffe für Live und Studio. Auch heute noch klingt der Sound des Marshall JMP-1 keineswegs altbacken und durch die vielen Anschlüsse, wie etwas MIDI In/Out, Speaker Emulated Output, Stereo-Effektweg und Kopfhöreranschluss, ist das goldfarbene Rackgerät auch heute noch ein verdammt flexibles Arbeitstier. Und er besitzt eine große Anzahl von Fans im Netz, es existiert sogar ein MIDI-Editor, der nicht nur das Bedienen des Preamps vom Computer aus ermöglicht, sondern auch das Tauschen von Sounds mit weiteren Benutzern erlaubt. Zwanzig Jahre hat das hier angebotene Gerät schon auf dem Buckel, da sollte der neue Besitzer zumindest einen Tausch der zwei verbauten ECC83 Röhren in Erwägung ziehen. Die sind nicht teuer und schon können die nächsten zwanzig Jahre richtig gerockt werden. Denn so wie es scheint, war der Preamp sein Leben lang in einem Rack verbaut, dem entsprechend gut ist der Allgemeinzustand trotz des Alters. Mit 400 Euro ein echtes Schnäppchen für Marshall-Freaks!

 

Fender Telecaster mit 3 Seymor Duncan Pickups - Foto by Michael Frank

Fender Telecaster mit 3 Seymor Duncan Pickups – Foto by Michael Frank

Fender Telecaster mit hochwertigen Teilen 

Zum Schluss doch noch mal eine Fender Telecaster. Die hier angebotene, schwarze Fender Telecaster kommt zwar aus mexikanischer Produktion, wurde aber mit gleich drei (!) Seymour Duncan Pickups umgerüstet. Die lassen sich sogar über einen Fünfwegeschalter anwählen – 2 Gänge mehr, als bei einer Standard-Tele zur Verfügung stehen. Der Inserent verspricht auch hier einen einwandfreien Zustand des Instruments, was die Fotos in jedem Falle bestätigen. Die Qualität der in Mexiko gefertigten Instrumente von Fender steht denen aus den USA-Produktion in kaum etwas nach, lediglich bei den Pickups und der Elektronik wird gerne gespart. Das hat der Besitzer der Tele wohl erkannt und die Gitarre sinnvoll umgerüstet und damit auch deutlich aufgewertet! Für die aufgerufenen 570 Euro bekommt ihr also eine Fender Telecaster mit sicher sehr amtlichem Sound und einem uniquen Look.

 

Wir hoffen, euch gefallen unsere Redaktionspicks „Gebrauchte Gitarren des Monats August“

Wir suchen Gitarren für diese Zusammenfassung nicht nur danach aus, ob es generell eine tolle Gitarre ist. Die Bilder, der Preis und die Historie sind uns wichtig. Bist Du der Ansicht, dass wir eine Gitarre übersehen haben, die hier auf jeden Fall rein sollte, dann schreib uns gern einen Kommentar oder eine kurze Mail an support(a)muckerbox.com und wir nehmen die Gitarre hier noch auf.

 

 

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17. September 2017

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